Schreiben Sie an Ihren EU-Vertreter für Umwelt, Ozeane und Gesundheit und an Ihre nationalen Vertreter*innen
Haifleisch, das in Geschäften und Restaurants in der gesamten EU verkauft wird, ist hochgiftig. Die Ergebnisse unserer Untersuchung sind schockierend: Fast zwei Drittel der Proben weisen hohe oder alarmierende Werte auf, einige liegen bis zu viermal über dem gesetzlichen Grenzwert.
Während Österreich Haifleisch verboten hat und die Schweiz ein Verbot in Erwägung zieht, ist es in der EU weiterhin erlaubt.
Helfen Sie uns, sowohl bedrohte Haie als auch unsere Gesundheit zu schützen. Senden Sie diese Ergebnisse direkt an die Verantwortlichen für Umwelt, Ozeane und Gesundheit in der EU und in Ihrem Land. Fordern Sie ein Verbot von Haifleisch in der EU, strenge Quecksilbergrenzwerte und eine ehrliche Kennzeichnung.
Das können Sie in Ihrer E-Mail schreiben
- Nennen Sie einige der Ergebnisse zum Quecksilbergehalt in Haifleisch, die Sie persönlich beunruhigen. Sie können einen oder mehrere der folgenden Punkte verwenden:
- Zwei von drei in Europa getesteten Haifleischproben weisen einen Quecksilbergehalt über den zulässigen Grenzwerten auf, einige sogar viermal so hoch wie erlaubt.
- Quecksilber kann das Gehirn und das Nervensystem schädigen und ist besonders schädlich für Schwangere und Kinder.
- Haiprodukte werden oft fälschlicherweise als „Schillerlocke“ oder „Seeaal“ bezeichnet, sodass die Menschen gar nicht wissen, dass sie vom Aussterben bedrohte Haie essen.
- Die von der EU als „sicher” eingestufte Quecksilbermenge in Haifleisch ist doppelt so hoch wie der Grenzwert für andere Fischarten. Diese Unterscheidung ist nicht sinnvoll, da die Folgen des Verzehrs in beiden Fällen gleich sind.
- Erinnern Sie die Politiker*innen daran, dass sie in Ihrem Namen handeln und Ihre Gesundheit und die Ozeane schützen sollten.
Tipps für Ihre E-Mail
- Halten Sie Ihre Nachricht kurz, klar und respektvoll.
- Unterschreiben Sie mit Ihrem Namen und fügen Sie Ihr Land hinzu.
- Fordern Sie klar und deutlich: Verbieten Sie Haifleisch in der EU jetzt!
- Bitten Sie höflich um eine Antwort.
Vielen Dank, dass Sie sich engagiert haben! Die Ergebnisse unserer Untersuchung haben in der Schweiz bereits etwas bewegt. Sorgen wir dafür, dass unsere Politiker*innen sie erhalten, verstehen und entsprechend handeln!
An die Verantwortlichen in den Bereichen Umwelt, Ozeane und Gesundheit: