Sagen Sie der UNO: Keine Nahrungsmittelhilfe mit Palantir
Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) versorgt Familien in Gaza mit Lebensmitteln. Zur Steuerung des Lebensmitteltransports nutzt das WFP Palantir, ein Unternehmen, dem vorgeworfen wird, den Völkermord dort zu ermöglichen. In diesem Sommer unterzeichnete das WFP einen Vertrag über weitere fünf Jahre mit Palantir und weigert sich nach wie vor, zu erläutern, was in dem Vertrag steht.
Am 22. Oktober treffen sich Regierungsdelegationen in Rom, wo das WFP seinen Sitz hat. Ihre E-Mail geht direkt an die Führungskräfte des WFP und an die europäischen Regierungen, die im Exekutivrat vertreten sind. Ein paar Zeilen in Ihren eigenen Worten lassen sich viel schwerer ignorieren.
Ein paar Tipps zum Verfassen Ihrer Nachricht (es dauert 2 Minuten)
- Sagen Sie, wer Sie sind: Geben Sie an, wo Sie wohnen und warum Ihnen dieses Thema am Herzen liegt.
- Formulieren Sie Ihre Forderung klar: Stoppen Sie den Vertrag mit Palantir. Zum Beispiel: „Nahrungsmittelhilfe für Gaza sollte nicht über die Software von Palantir abgewickelt werden.“
- Erläutern Sie in einem Satz, warum. Zum Beispiel:
- Heuchelei-Argument: Das WFP versorgt Familien in Gaza mit Nahrungsmitteln, arbeitet dabei aber mit einem Unternehmen zusammen, das ein UN-Experte mit dem dortigen Krieg in Verbindung bringt.
- Geheimhaltungs-Argument: Die eigenen Prüfer des WFP haben Datenschutzrisiken "hoher Priorität" in der Software von Palantir festgestellt. Der Vertrag wurde dennoch um fünf Jahre verlängert, und seine Bedingungen sind geheim.
- Stellen Sie eine Frage, die das WFP beantworten muss. Zum Beispiel:
- Wie wurde dieser Auftrag vergeben, wurden andere Anbieter in Betracht gezogen?
- Auf welche Daten kann die Software von Palantir zugreifen?
- Schließen Sie mit einer Aufforderung. "Bitte verzichten Sie auf Palantir, beantworten Sie diese Fragen öffentlich und treffen Sie sich mit WeMove Europe in Rom, um darüber zu diskutieren."
Kurz, höflich, bestimmt. Drei bis fünf Sätze reichen aus. Verantwortliche lesen Nachrichten, die respektvoll und konkret sind.
An die Leitung des WFP und die europäischen Mitglieder seines Exekutivrats